Australien: Konservative fordern Migrationsobergrenze gekoppelt an Wohnungsbau
Die australische Opposition drängt auf eine direkte Verknüpfung von Einwanderungszahlen und dem Neubau von Wohnungen.
Die australische Opposition hat ein Migrationsprogramm vorgestellt, das Einwanderungszahlen direkt an die Zahl neu gebauter Wohnungen koppeln würde.1 Demnach soll der Wohnungsbauminister dem Parlament jährlich die Neubauzahlen vorlegen, die dann als Obergrenze für die Migration dienen würden.1
Die Regierung unter Labour soll entsprechende Vorschläge der Opposition bislang abgelehnt haben.1 Die Koalition wirft Labour vor, zentrale Forderungen zur Migrationspolitik nicht zu übernehmen, obwohl diese aus ihrer Sicht zur Entspannung des angespannten Wohnungsmarktes beitragen würden.1