Schwedische Parlamentswahl: Ausgang zwischen Links und Rechts offen
Bei der Schwedenwahl liefern sich das linke Regierungslager und die bürgerlich-rechte Opposition ein extrem knappes Rennen.
Bei der Parlamentswahl in Schweden zeichnet sich ein äußerst knappes Ergebnis ab. Laut Prognosen liegen die Sozialdemokraten unter der früheren Ministerpräsidentin Magdalena Andersson als stärkste Einzelpartei vorne, doch ob das linke Lager eine Mehrheit erreicht, ist weiterhin ungewiss1.
Die Hochrechnungen schwankten im Laufe des Abends erheblich: Zeitweise wurde der rechten Oppositionsblock mit 175 Sitzen und das Regierungslager mit 174 Sitzen ausgewiesen, was auf eine äußerst knappe Entscheidung hindeutet1. Internationale Aufmerksamkeit gilt dabei besonders den rechtspopulistischen Schwedendemokraten, die im Falle eines Wahlsiegs der Opposition erstmals in Regierungsverantwortung kommen könnten1.
Das Rennen ist so eng, dass selbst nach Auszählung großer Teile der Stimmen noch keine eindeutige Mehrheit feststeht1. Die Sozialdemokraten gelten zwar als stärkste Kraft, doch die Frage der Regierungsbildung bleibt bis zur vollständigen Auszählung offen.