Chess.com-Datenpanne betrifft 7,3 Millionen Nutzerkonten
Bei Chess.com wurden Daten von 7,3 Millionen Nutzern geleakt, wobei Hinweise auf systematisches Scraping hindeuten.
Bei der bekannten Online-Schachplattform Chess.com sind Daten von rund 7,3 Millionen Nutzerkonten an die Öffentlichkeit gelangt1. Sicherheitsforscher gehen davon aus, dass die Daten nicht durch einen klassischen Einbruch in interne Systeme, sondern durch gezieltes Scraping gesammelt wurden1.
Scraping bezeichnet das automatisierte Auslesen öffentlich zugänglicher oder halböffentlicher Daten in großem Maßstab1. Obwohl dabei technisch keine Sicherheitslücke im engeren Sinne ausgenutzt wird, können die zusammengeführten Datensätze für Phishing oder andere Angriffe missbraucht werden1.
Für betroffene Nutzer bedeutet der Vorfall ein erhöhtes Risiko, dass ihre E-Mail-Adressen und andere Profilinformationen in Umlauf geraten sind1. Chess.com hat sich bisher nicht ausführlich zu den genauen Umständen geäußert1.