Plug-in-Hybride verbrauchen in der Praxis weit mehr als angegeben
Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass Plug-in-Hybride im Alltag bis zu sechsmal mehr Kraftstoff verbrauchen als die WLTP-Werte vermuten lassen.
Eine aktuelle Untersuchung belegt erhebliche Abweichungen zwischen den offiziellen WLTP-Verbrauchswerten von Plug-in-Hybridfahrzeugen und ihrem tatsächlichen Verbrauch im Alltag. Demnach können der reale Kraftstoffverbrauch und der CO₂-Ausstoß bis zu sechsmal höher liegen als auf dem Prüfstand gemessen1.
Der Grund liegt in der Methodik der WLTP-Messung: Plug-in-Hybride starten den Test mit vollständig geladener Batterie, was die Verbrauchswerte künstlich niedrig hält. Im realen Betrieb hingegen fahren viele Nutzer das Fahrzeug überwiegend mit Verbrennungsmotor1.
Besonders auffällig soll laut der Untersuchung ein Premiumhersteller abschneiden, ohne dass dieser namentlich im Teaser konkretisiert wird1. Die Ergebnisse werfen erneut grundsätzliche Fragen über die Aussagekraft offizieller Verbrauchsangaben bei Hybridfahrzeugen auf.