US-Politiker fordern Transparenz bei britischer iCloud-Überwachungsanordnung
Amerikanische Gesetzgeber kritisieren Großbritanniens Geheimhaltung rund um iCloud-Verschlüsselung und warnen vor Datenschutzrisiken durch Smart Glasses.
Zwei prominente US-Gesetzgeber haben das britische Überwachungsgericht IPT scharf angegriffen und werfen London vor, dem US-Kongress im Zusammenhang mit einer Anordnung zur iCloud-Verschlüsselung den Mund verbieten zu wollen1. Der Fall sorgt für erhebliche transatlantische Spannungen im Bereich der digitalen Überwachung1.
Parallel dazu warnt ein neuer Datenschutzbericht vor rechtlichen Risiken beim Einsatz von Smart Glasses wie der Ray-Ban-Meta-Brille2. Wer mit solchen Brillen unbeteiligte Dritte filmt oder das KI-Training durch Meta zulässt, verliert demnach das sogenannte Haushaltsprivileg der DSGVO und kann persönlich haftbar gemacht werden2.
Beide Fälle zeigen, wie stark digitale Technologien und staatliche sowie kommerzielle Überwachungsinteressen zunehmend in Konflikt mit Datenschutzrechten geraten12. Während im britisch-amerikanischen Streit die staatliche Geheimhaltung im Mittelpunkt steht, geht es bei den Smart Glasses um die Verantwortung einzelner Nutzerinnen und Nutzer12.