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Weltgeschehen

Dienstag, 15. September 2026 · 23:46 Uhr

Kennedy Center nach Namensstreit mit Trump sofort geschlossen

Nachdem Gerichte Trumps Namenszusatz verboten hatten, ordnet er die sofortige Schließung des renommierten Washingtoner Kulturzentrums an.

Das Ken­ne­dy Cen­ter in Wa­shing­ton D.C. soll nach einem Be­schluss der von Trump ein­ge­setz­ten Füh­rung so­fort schlie­ßen2. Als of­fi­zi­el­ler Grund wer­den drin­gend not­wen­di­ge Re­no­vie­rungs­a­r­bei­ten an­ge­führt2. Trump selbst er­klär­te, das Haus blei­be ge­schlos­sen, so­lan­ge sein Name nicht an der Stät­te ver­ewigt werde1.

Der Schritt folgt auf eine ju­ris­ti­sche Nie­der­la­ge: Ein Ge­richt hatte Trump vier­mal un­ter­sagt, sei­nen Namen an der Fas­sa­de des Ken­ne­dy Cen­ters an­zu­brin­gen3. Das Ur­teil war zu­letzt erst vier Mo­na­te vor der Schlie­ßungs­an­kün­di­gung be­stä­tigt wor­den1.

Kri­ti­ker sehen in der Schlie­ßung eine po­li­tisch mo­ti­vier­te Ver­gel­tungs­maß­nah­me gegen die Jus­tiz und einen Ein­griff in das na­ti­o­na­le Kul­tur­le­ben3. Das Ken­ne­dy Cen­ter gilt als eine der be­deu­tends­ten Kul­turin­sti­tu­ti­o­nen der USA2.