Dienstag, 15. September 2026 · 04:20 Uhr
Supreme Court stoppt Trumps Pläne zur Einschränkung der Briefwahl
Der Oberste Gerichtshof der USA lässt Trumps Vorhaben, Briefwahlregeln zu verschärfen, vor den Midterms scheitern.
Der Supreme Court der Vereinigten Staaten hat den Versuch der Trump-Regierung zurückgewiesen, neue Einschränkungen bei der Briefwahl einzuführen156. Die Richter folgten damit einer unteren Instanz, die die geplanten Änderungen bereits zuvor per einstweiliger Verfügung blockiert hatte13. Richter Brett Kavanaugh begründete die Ablehnung damit, eine Anwendung der neuen Postbehördenregeln bei den Zwischenwahlen 2026 wäre willkürlich und unzumutbar6.
Die Trump-Administration hatte die Bundespostbehörde angewiesen, schärfere Regeln für Briefwahlunterlagen zu erlassen, und beantragt, den richterlichen Stopp aufzuheben5. Befürworter des Wahlrechts begrüßten die Entscheidung als wichtigen Schutz des Zugangs zur Wahlurne2. Die Niederlage vor dem Obersten Gericht ist für Trump auch deshalb bedeutsam, weil dessen konservative Mehrheit üblicherweise als regierungsfreundlich gilt4.
Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der Trumps Umfragewerte ohnehin unter Druck stehen4. Weitere rechtliche Auseinandersetzungen rund um Wahlregeln und Behördenkompetenzen dürften folgen, da die Regierung weiterhin auf eine Verschärfung der Wahlprozesse drängt12.