Dienstag, 15. September 2026 · 03:19 Uhr
USA schaffen Emissionsgrenzen für Kohle- und Gaskraftwerke ab
Die US-Umweltbehörde hebt Klimaauflagen für fossile Kraftwerke auf – Umweltschützer kündigen Klagen an.
Die US-Umweltschutzbehörde EPA hat angekündigt, sämtliche verbliebenen Obergrenzen für den Treibhausgasausstoß von Kohle- und Gaskraftwerken aufzuheben46. Damit werden Regeln gestrichen, die unter den Präsidenten Obama und Biden eingeführt worden waren, um den Klimawandel zu bekämpfen3. Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen haben angekündigt, rechtlich gegen den Schritt vorzugehen1.
Die EPA begründet die Entscheidung mit milliardenschweren Einsparungen und sinkenden Energiepreisen2. Kritiker hingegen warnen, der Schritt werde die Stromversorgung schmutziger machen, gerade weil der Energiebedarf durch KI-Rechenzentren, Elektroautos und eine Reindustrialisierung ohnehin stark steige4. Gesundheitsexperten schätzen, dass die gelockerte Umweltpolitik Zehntausende Menschenleben kosten könnte5.
Die Maßnahme ist Teil einer systematischen Demontage von Klimaschutzregulierungen durch die Trump-Administration3. Gleichzeitig wird damit der Ausbau energiehungriger Rechenzentren erleichtert, der für Trumps KI-Agenda zentral ist4. Ob Klagen der Umweltschutzorganisationen die Aufhebung verhindern oder verzögern können, bleibt abzuwarten1.