Mittwoch, 16. September 2026 · 18:45 Uhr
EU-Kommission plant gestuftes Mindestalter für soziale Medien
Ursula von der Leyen kündigt einen „Kids Act“ an, der ein EU-weites Mindestalter für Social Media einführen soll und auf geteilte Reaktionen stößt.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Pläne für ein gestuftes Mindestalter im Umgang mit sozialen Medien vorgestellt, das im Rahmen eines sogenannten Kids Act geregelt werden soll23. Neben dem Jugendschutz nannte sie auch Vorhaben zu KI-Anwendungen und zur Versorgung mit kritischen Rohstoffen als weitere Schwerpunkte ihrer Agenda23.
Der Vorstoß löst unterschiedliche Reaktionen aus: Während manche Stimmen aus Politik und Verbraucherschutz die Initiative als notwendigen Schritt zum Schutz junger Nutzer begrüßen, äußern Wirtschaftsvertreter Bedenken hinsichtlich der praktischen Umsetzbarkeit1. Kritiker bemängeln zudem offene Fragen zur Kontrolle des Alters und zur Durchsetzung der Regeln auf europäischer Ebene1.
Details zur konkreten Ausgestaltung des Kids Act, etwa zu Altersstufen oder Kontrollmechanismen, sind bislang nicht bekannt. Es bleibt abzuwarten, wie die EU-Mitgliedstaaten und die betroffenen Plattformbetreiber auf den Plan reagieren werden.