Mittwoch, 16. September 2026 · 06:22 Uhr
Ölpreise fallen trotz Angriff auf saudische Pipeline
Steigende US-Rohölvorräte drücken die Ölpreise, obwohl ein Drohnenangriff auf Saudi-Arabiens Ost-West-Pipeline Versorgungssorgen ausgelöst hat.
Der Ölpreis ist unter Druck geraten, nachdem US-Daten einen unerwarteten Anstieg der Rohölvorräte zeigten1. Gleichzeitig sorgte ein Drohnenangriff auf die saudische Ost-West-Pipeline, der dem Iran nahestehenden Gruppen zugeschrieben wird, für Beunruhigung an den Märkten12.
Die Saudis schlossen die Pipeline nach den Schäden durch den Angriff, der offenbar vom Irak aus gestartet wurde2. Der US-Energieminister zeigte sich jedoch wenig besorgt und erklärte gegenüber CNBC, es handle sich nur um eine kurze Unterbrechung von wenigen Tagen2.
Die Marktreaktion zeigt, dass die unerwartet hohen US-Lagerbestände die geopolitischen Versorgungsrisiken vorerst überwogen haben1. Beobachter werden die weitere Entwicklung rund um die Pipeline und mögliche Eskalationen im Nahen Osten genau verfolgen.