Mittwoch, 16. September 2026 · 01:47 Uhr
Pentagon-Bericht bestätigt Munitionsknappheit durch Irankrieg
Ein offizieller US-Bericht räumt ein, dass der Irankrieg die Munitionslager geleert und strategische Fähigkeiten eingeschränkt hat.
Der Generalinspektor des Pentagons hat in einem Bericht an den Kongress bestätigt, dass der Krieg gegen Iran zu erheblichen Munitionsengpässen bei den US-Streitkräften geführt hat35. Zudem wurden Ausrüstung zerstört und Gebäude beschädigt, was die strategischen Fähigkeiten der US-Armee einschränkt4.
Das Haushaltsbüro des Kongresses (CBO) beziffert die bisherigen Kriegskosten auf rund 38,1 Milliarden US-Dollar bis zum 1. August, was einem Tagesdurchschnitt von etwa 246 Millionen Dollar entspricht2. Für jeden weiteren Monat werden Kosten von zwei bis drei Milliarden Dollar prognostiziert2.
Der Bericht steht in direktem Widerspruch zu Aussagen von Präsident Trump, der wiederholt behauptet hatte, die USA verfügten über ‚praktisch unbegrenzte' Munitionsvorräte56. Das Pentagon räumt nun außerdem Engpässe bei der Nachschubversorgung ein3. Irans Außenminister nutzte die Berichte, um sich öffentlich über die US-Verluste zu mokieren1.
Die USA bestätigten unterdessen ein Militärtreffen in Deutschland, das offenbar im Zusammenhang mit dem Konflikt steht1. Die offizielle Sprache des Pentagons beschreibt die Situation als ‚strategische Bestandslücken'1.