Mittwoch, 16. September 2026 · 20:52 Uhr
Von der Leyen wirbt für strengere globale KI-Regeln über den AI Act
Die EU-Kommissionschefin will Frontier-Labore nach Europa einladen und den AI Act als Vorbild für internationale KI-Sicherheitsstandards nutzen.
Ursula von der Leyen plant, führende KI-Labore zu Gesprächen nach Europa einzuladen, um den europäischen AI Act als Instrument für globale Sicherheitsstandards zu positionieren1. Sie verwies dabei auf autonome Hacking-Vorfälle und selbstverbessernde Modelle als aktuelle Risiken der Technologie1.
Damit positioniert sich von der Leyen erkennbar gegen die Haltung von US-Präsident Trump, der Warnungen von Tech-Chefs vor den Gefahren Künstlicher Intelligenz bislang wenig Beachtung geschenkt hat2. Die EU-Kommissionschefin sieht die Risiken offenbar deutlich kritischer und plädiert für ein langsameres, stärker reguliertes Tempo bei der KI-Entwicklung12.
Der Vorstoß zeigt einen wachsenden transatlantischen Dissens darüber, wie stark KI-Entwicklung gebremst und international koordiniert werden sollte12.