Stand: Do 17.09. · 06:31
KI

Mittwoch, 16. September 2026 · 20:52 Uhr

Von der Leyen wirbt für strengere globale KI-Regeln über den AI Act

Die EU-Kommissionschefin will Frontier-Labore nach Europa einladen und den AI Act als Vorbild für internationale KI-Sicherheitsstandards nutzen.

Ur­su­la von der Leyen plant, füh­ren­de KI-La­bo­re zu Ge­sprä­chen nach Eu­r­o­pa ein­zu­la­den, um den eu­ro­pä­i­schen AI Act als In­stru­ment für glo­ba­le Si­cher­heits­s­tan­dards zu po­si­tio­nie­ren1. Sie ver­wies dabei auf au­to­no­me Hacking-Vor­fäl­le und selbst­ver­bes­sern­de Mo­del­le als ak­tu­el­le Ri­si­ken der Tech­no­lo­gie1.

Damit po­si­tio­niert sich von der Leyen er­kenn­bar gegen die Hal­tung von US-Prä­si­dent Trump, der War­nun­gen von Tech-Chefs vor den Ge­fah­ren Künst­li­cher In­tel­li­genz bis­lang wenig Be­ach­tung ge­schenkt hat2. Die EU-Kom­mis­si­ons­che­fin sieht die Ri­si­ken of­fen­bar deut­lich kri­ti­scher und plä­diert für ein lang­sa­me­res, stär­ker re­gu­lier­tes Tempo bei der KI-Ent­wick­lung12.

Der Vor­stoß zeigt einen wach­sen­den trans­at­lan­ti­schen Dis­sens dar­über, wie stark KI-Ent­wick­lung ge­bremst und in­ter­na­ti­o­nal ko­or­di­niert wer­den soll­te12.