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Wissenschaft

Mittwoch, 16. September 2026 · 21:00 Uhr

Zahnanalyse liefert Hinweise auf warmblütigen Tyrannosaurus rex

Neue Untersuchungen an Dinosaurierzähnen deuten darauf hin, dass der T. rex eine stabile, menschenähnliche Körpertemperatur hatte.

For­scher haben an­hand einer Zahn­ana­ly­se Hin­wei­se ge­fun­den, dass der Ty­ran­no­sau­rus rex ent­ge­gen bis­he­ri­ger An­nah­men kein trä­ges Rep­til war, son­dern eine gleich­blei­bend hohe Kör­per­tem­pe­ra­tur besaß12. Dem­nach lag seine Kör­per­tem­pe­ra­tur bei etwa 36 Grad Cel­si­us, ähn­lich wie bei Men­schen2. Diese Er­kennt­nis wi­der­spricht dem klas­si­schen Bild kalt­blü­ti­ger Rep­ti­li­en, die in küh­ler Um­ge­bung träge wer­den1.

Eine gleich­blei­ben­de Kör­per­tem­pe­ra­tur hätte dem Raub­tier er­mög­licht, un­ab­hän­gig von der Au­ßen­tem­pe­ra­tur durch­ge­hend aktiv und leis­tungs­fä­hig zu blei­ben1. Das könn­te er­klä­ren, warum der T. rex als be­son­ders ef­fi­zi­en­ter Jäger galt, der auch bei küh­le­ren Be­din­gun­gen nicht an Be­weg­lich­keit ein­büß­te12.

Die Er­geb­nis­se stüt­zen eine wach­sen­de Zahl von Stu­di­en, die Di­no­sau­ri­ern ge­ne­rell eine kom­ple­xe­re Phy­sio­lo­gie zu­schrei­ben, als es das tra­di­ti­o­nel­le Rep­ti­li­en­bild na­he­legt2. Damit rückt die Vor­stel­lung eines rein kalt­blü­ti­gen Di­no­sau­ri­ers wei­ter in den Hin­ter­grund1.