Stand: Fr 18.09. · 06:31
Wissenschaft

Donnerstag, 17. September 2026 · 11:38 Uhr

Eisschilde in Antarktis und Grönland verlieren Billionen Tonnen Masse

Seit 1979 haben die großen Eisschilde mehr als elf Billionen Tonnen Eis verloren, mit wachsendem Tempo seit den Neunzigerjahren.

Eine neue Aus­wer­tung zeigt, dass die Eis­schil­de von Ant­ark­tis und Grön­land seit 1979 zu­sam­men mehr als elf Bil­li­o­nen Ton­nen Eis ver­lo­ren haben1. Be­son­ders seit den Neun­zi­ger­jah­ren habe sich der Eis­ver­lust deut­lich be­schleu­nigt1.

Der Rü­ck­gang der Eis­mas­sen trägt er­heb­lich zum glo­ba­len An­stieg des Mee­res­s­pie­gels bei, wovon vor allem Küs­ten­re­gi­o­nen be­trof­fen sind1. Mil­li­o­nen Men­schen welt­weit sind da­durch einem er­höh­ten Ri­si­ko von Über­flu­tun­gen aus­ge­setzt1.

Die Ent­wick­lung wird als In­di­ka­tor für den fort­s­chrei­ten­den Kli­ma­wan­del ge­wer­tet, des­sen Fol­gen sich zu­neh­mend auch fern­ab der Po­lar­re­gi­o­nen be­merk­bar ma­chen.