Donnerstag, 17. September 2026 · 11:38 Uhr
Eisschilde in Antarktis und Grönland verlieren Billionen Tonnen Masse
Seit 1979 haben die großen Eisschilde mehr als elf Billionen Tonnen Eis verloren, mit wachsendem Tempo seit den Neunzigerjahren.
Eine neue Auswertung zeigt, dass die Eisschilde von Antarktis und Grönland seit 1979 zusammen mehr als elf Billionen Tonnen Eis verloren haben1. Besonders seit den Neunzigerjahren habe sich der Eisverlust deutlich beschleunigt1.
Der Rückgang der Eismassen trägt erheblich zum globalen Anstieg des Meeresspiegels bei, wovon vor allem Küstenregionen betroffen sind1. Millionen Menschen weltweit sind dadurch einem erhöhten Risiko von Überflutungen ausgesetzt1.
Die Entwicklung wird als Indikator für den fortschreitenden Klimawandel gewertet, dessen Folgen sich zunehmend auch fernab der Polarregionen bemerkbar machen.