Stand: Do 17.09. · 06:31
Wirtschaft & Finanzen

Donnerstag, 17. September 2026 · 02:07 Uhr

Fed erhöht Leitzins erstmals seit 2023 auf 3,75 bis 4,00 Prozent

Die US-Notenbank hebt den Leitzins wegen hoher Inflation um einen Viertelpunkt an und geht damit auf Konfrontationskurs mit Trump.

Die US-No­ten­bank Fed hat den Leit­zins erst­mals seit 2023 an­ge­ho­ben, und zwar um einen Vier­tel­punkt auf eine Span­ne von 3,75 bis 4,00 Pro­zent1. Grund für den Schritt ist die wei­ter­hin hart­nä­ckig hohe In­fla­ti­on12. Fed-Chef Kevin Warsh be­grün­de­te die Ent­schei­dung zu­sätz­lich mit den wirt­schaft­li­chen Fol­gen des Iran­kriegs2.

Der Zins­schritt war von Markt­be­ob­ach­tern er­war­tet wor­den1. Be­mer­kens­wert ist je­doch der po­li­ti­sche Kon­text: Die Ent­schei­dung stellt einen of­fe­nen Kon­fron­ta­ti­ons­kurs mit US-Prä­si­dent Trump dar, der sich in der Ver­gan­gen­heit für nied­ri­ge­re Zin­sen aus­ge­spro­chen hatte2.

Die Zins­er­hö­hung mar­kiert eine geld­po­li­ti­sche Wende nach län­ge­rer Pause und dürf­te weit­rei­chen­de Fol­gen für Kre­dit­kos­ten und Fi­nanz­märk­te in den USA haben12.