Stand: Fr 18.09. · 06:31
Wissenschaft

Donnerstag, 17. September 2026 · 15:48 Uhr

Simulationen erklären rätselhafte rote Punkte des Webb-Teleskops

Supercomputer-Simulationen deuten darauf hin, dass die von JWST entdeckten „Little Red Dots“ extrem schnell wachsende Schwarze Löcher im frühen Universum sind.

Neue Si­mu­la­ti­o­nen lie­fern eine mög­li­che Er­klä­rung für die so­ge­nann­ten „Litt­le Red Dots“, mys­te­ri­öse Ob­jek­te, die das James-Webb-Welt­raum­te­le­skop im frü­hen Uni­ver­sum ent­deckt hat12. Dem­nach könn­te es sich um ex­trem schnell wach­sen­de Schwa­r­ze Lö­cher han­deln, die deut­lich schnel­ler Masse auf­neh­men als heu­ti­ge Schwa­r­ze Lö­cher1.

Die For­schen­den ver­mu­ten, dass in­ten­si­ve Strah­lung im frü­hen Uni­ver­sum zur Bil­dung un­ge­wöhn­lich mas­se­rei­cher Schwa­r­zer-Loch-Keime bei­trug, wäh­rend dich­tes um­ge­ben­des Gas ein ex­trem schnel­les Wachs­tum er­mög­lich­te1. Die si­mu­lier­ten Ob­jek­te äh­neln den von Webb be­ob­ach­te­ten roten Punk­ten stark1.

Laut heise on­line lie­fert das Mo­dell gleich zwei Ant­wor­ten zu­gleich: eine Er­klä­rung für die auf­fäl­li­ge rote Farbe der Ob­jek­te sowie für die über­ra­schend hohe Masse frü­her Schwa­r­zer Lö­cher2. Damit könn­te ein zen­tra­les Rät­sel der Kos­mo­lo­gie ge­löst sein, wie der­art mas­se­rei­che Schwa­r­ze Lö­cher so kurz nach dem Ur­knall ent­ste­hen konn­ten1.