Stand: Do 17.09. · 06:31
Wissenschaft

Donnerstag, 17. September 2026 · 06:20 Uhr

UN warnen vor globaler Grundwasserkrise durch Landwirtschaft

Ein neuer Uno-Bericht zeigt, dass weltweit Grundwasser schneller schwindet, als es sich erneuern kann, vor allem durch die Landwirtschaft.

Ein ak­tu­el­ler Be­richt warnt, dass in zahl­rei­chen Re­gi­o­nen der Erde die Grund­was­ser­re­ser­ven schnel­ler ab­neh­men, als sie sich auf na­tür­li­che Weise wie­der auf­fül­len kön­nen1. Als trei­ben­de Kraft gilt vor allem die in­ten­si­ve Be­wäs­se­rungs­land­wirt­schaft, die in vie­len Län­dern den größ­ten Teil des ver­füg­ba­ren Süß­was­sers ver­braucht1. Die Welt­or­ga­ni­sa­ti­on für Me­te­o­ro­lo­gie sieht darin ein An­zei­chen dafür, dass der glo­ba­le Was­ser­kreis­lauf zu­neh­mend aus dem Gleich­ge­wicht gerät1.

Be­son­ders be­trof­fen sind dem­nach Ge­bie­te, in denen der Was­ser­be­da­rf für An­bau­flä­chen stark ge­stie­gen ist, wäh­rend gleich­zei­tig Nie­der­schlags­mus­ter sich ver­än­dern1. Da­durch ver­schärft sich die Si­tua­ti­on in Re­gi­o­nen, die oh­ne­hin schon unter Was­ser­knapp­heit lei­den1. Ex­per­ten be­fürch­ten lang­fris­ti­ge Fol­gen für Er­näh­rungs­si­cher­heit und re­gi­o­na­le Kon­flik­te um die knap­pe Res­sour­ce Was­ser1.

Der Be­richt mahnt daher zu einem nach­hal­ti­ge­ren Um­gang mit Grund­was­ser, etwa durch ef­fi­zi­en­te­re Be­wäs­se­rungs­tech­ni­ken und eine bes­se­re Über­wa­chung der Was­ser­stän­de1. Ohne Ge­gen­maß­nah­men drohe eine wei­te­re Ver­schär­fung der Krise mit glo­ba­len Aus­wir­kun­gen auf Land­wirt­schaft und Trink­was­ser­ver­sor­gung1.