Donnerstag, 17. September 2026 · 06:20 Uhr
UN warnen vor globaler Grundwasserkrise durch Landwirtschaft
Ein neuer Uno-Bericht zeigt, dass weltweit Grundwasser schneller schwindet, als es sich erneuern kann, vor allem durch die Landwirtschaft.
Ein aktueller Bericht warnt, dass in zahlreichen Regionen der Erde die Grundwasserreserven schneller abnehmen, als sie sich auf natürliche Weise wieder auffüllen können1. Als treibende Kraft gilt vor allem die intensive Bewässerungslandwirtschaft, die in vielen Ländern den größten Teil des verfügbaren Süßwassers verbraucht1. Die Weltorganisation für Meteorologie sieht darin ein Anzeichen dafür, dass der globale Wasserkreislauf zunehmend aus dem Gleichgewicht gerät1.
Besonders betroffen sind demnach Gebiete, in denen der Wasserbedarf für Anbauflächen stark gestiegen ist, während gleichzeitig Niederschlagsmuster sich verändern1. Dadurch verschärft sich die Situation in Regionen, die ohnehin schon unter Wasserknappheit leiden1. Experten befürchten langfristige Folgen für Ernährungssicherheit und regionale Konflikte um die knappe Ressource Wasser1.
Der Bericht mahnt daher zu einem nachhaltigeren Umgang mit Grundwasser, etwa durch effizientere Bewässerungstechniken und eine bessere Überwachung der Wasserstände1. Ohne Gegenmaßnahmen drohe eine weitere Verschärfung der Krise mit globalen Auswirkungen auf Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung1.