Stand: Fr 18.09. · 06:31
Unterhaltung

Freitag, 18. September 2026 · 04:23 Uhr

Streit um Umbau und mögliche Umbenennung des Kennedy Centers eskaliert

Ein Gerichtsurteil zwingt die US-Regierung, geplante Bauarbeiten am Kennedy Center vorab anzukündigen, während Kritik an Trumps Namensplänen wächst.

Ein US-Rich­ter hat ent­schie­den, dass die Trump-Re­gie­rung keine Ab­riss­a­r­bei­ten am Ken­ne­dy Cen­ter in Wa­shing­ton vor­neh­men darf, ohne dies vor­her an­zu­kün­di­gen23. Hin­ter­grund sind Fotos, die an­geb­lich Pläne für einen Umbau oder Ab­riss des Ge­bäu­des zei­gen und für er­heb­li­che öf­fent­li­che Auf­re­gung sorg­ten23. Zudem hat der Rich­ter klar­ge­stellt, dass eine Um­be­nen­nung des Zen­trums nach Trump ohne Zu­stim­mung des Kon­gres­ses nicht zu­läs­sig ist2.

Die Sän­ge­rin und Ken­ne­dy-Cen­ter-Preis­trä­ge­rin Ba­r­bra Strei­sand kri­ti­sier­te die Ent­wick­lung scha­rf und warf Trump einen „un­kon­trol­lier­ten Ego­is­mus“ vor1. Sie zeig­te sich em­pört dar­über, dass die tra­di­ti­ons­rei­che In­sti­tu­ti­on zum Ge­gen­stand eines Streits um die Na­mens­rech­te eines Ein­zel­nen ge­wor­den sei1.

Wäh­rend die einen Quel­len von einem mög­li­chen Ab­riss spre­chen, be­tont eine an­de­re Quel­le vor allem die ju­ris­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung um die Um­bau­plä­ne, ohne den Ab­riss als ge­si­chert dar­zu­stel­len23. Damit bleibt un­klar, wie kon­kret die Ab­riss­plä­ne tat­säch­lich sind.