Stand: So 20.09. · 06:31
Unterhaltung

Samstag, 19. September 2026 · 21:22 Uhr

Kritiker werfen Behörden Verrat bei Paramount-Fusionsverhandlungen vor

Gegner der milliardenschweren Fusion von Paramount und Warner Bros Discovery werfen beteiligten Generalstaatsanwälten Verrat in den Verhandlungen vor.

Im Streit um die ge­plan­te 111-Mil­li­ar­den-Dol­lar-Fu­si­on zwi­schen Pa­ra­mount und War­ner Bros Dis­co­ve­ry er­he­ben Geg­ner des Deals schwe­re Vor­wür­fe gegen eine Grup­pe von US-Ge­ne­ral­staats­an­wäl­ten sowie die Wri­ters Guild of Ame­ri­ca1. Ihnen wird vor­ge­wor­fen, in Ver­hand­lun­gen zur Bei­le­gung einer Kar­tell­kla­ge zu weit auf Pa­ra­mount zu­zu­ge­hen1. Kri­ti­ker, dar­un­ter Se­na­to­rin Eli­z­abeth War­ren, be­zeich­nen ein mög­li­ches Ver­gleich­s­er­geb­nis als rei­nen Er­folg für David El­li­son1.

Die Kri­ti­ker for­dern statt­des­sen ein voll­stän­di­ges Blo­ckie­ren der Fu­si­on und sehen in einem Kom­pro­miss kei­nen trag­fä­hi­gen Schutz gegen eine über­mä­ßi­ge Markt­kon­zen­tra­ti­on im Me­di­en­be­reich1. Der ge­naue Stand der Ge­sprä­che zwi­schen den Par­tei­en bleibt je­doch un­klar, was Raum für un­ter­schied­li­che In­ter­pre­ta­ti­o­nen der ak­tu­el­len Ver­hand­lungs­la­ge lässt1.