Samstag, 19. September 2026 · 21:22 Uhr
Kritiker werfen Behörden Verrat bei Paramount-Fusionsverhandlungen vor
Gegner der milliardenschweren Fusion von Paramount und Warner Bros Discovery werfen beteiligten Generalstaatsanwälten Verrat in den Verhandlungen vor.
Im Streit um die geplante 111-Milliarden-Dollar-Fusion zwischen Paramount und Warner Bros Discovery erheben Gegner des Deals schwere Vorwürfe gegen eine Gruppe von US-Generalstaatsanwälten sowie die Writers Guild of America1. Ihnen wird vorgeworfen, in Verhandlungen zur Beilegung einer Kartellklage zu weit auf Paramount zuzugehen1. Kritiker, darunter Senatorin Elizabeth Warren, bezeichnen ein mögliches Vergleichsergebnis als reinen Erfolg für David Ellison1.
Die Kritiker fordern stattdessen ein vollständiges Blockieren der Fusion und sehen in einem Kompromiss keinen tragfähigen Schutz gegen eine übermäßige Marktkonzentration im Medienbereich1. Der genaue Stand der Gespräche zwischen den Parteien bleibt jedoch unklar, was Raum für unterschiedliche Interpretationen der aktuellen Verhandlungslage lässt1.