Stand: So 20.09. · 06:31
Weltgeschehen

Samstag, 19. September 2026 · 17:02 Uhr

USA, Dänemark und Grönland einigen sich auf Sicherheitsabkommen

Die USA, Dänemark und Grönland haben sich auf ein Abkommen zur Arktisinsel verständigt, das Trump als historisch bezeichnet, dessen Substanz aber umstritten ist [1][4].

Die USA, Dä­ne­mark und Grön­land haben sich auf ein ge­mein­sa­mes Ab­kom­men über die Si­cher­heit und Zu­kunft der ark­ti­schen Insel ver­stän­digt3. Prä­si­dent Trump be­zeich­ne­te die Ei­ni­gung als his­to­risch1. Vor­aus­ge­gan­gen war ein mo­na­te­lan­ger Streit, in dem Trump wie­der­holt Ansprü­che auf Grön­land er­ho­ben und damit auch in­ner­halb der NATO für Auf­re­gung ge­sorgt hatte2.

Be­ob­ach­ter wei­sen je­doch dar­auf hin, dass das Ab­kom­men mi­li­tä­risch kaum Neu­e­run­gen bringt, wirt­schaft­lich aber durch­aus Ver­än­de­run­gen mit sich brin­gen könn­te4. Aus die­ser Per­spek­ti­ve er­scheint die Ei­ni­gung eher als sym­bo­li­sches Zu­ge­ständ­nis an Trump denn als grund­le­gen­de Neu­ord­nung der Be­zie­hun­gen1.

Der Streit um Grön­land gilt als Be­las­tungs­pro­be für den Zu­sam­men­halt der NATO, da Trump in der Ver­gan­gen­heit auch einen mög­li­chen Zu­griff auf die Insel „auf dem einen oder an­de­ren Weg“ nicht aus­ge­schlos­sen hatte2. Wie genau sich das neue Ab­kom­men auf die Sou­ve­rä­ni­tät Grön­lands aus­wirkt, bleibt Ge­gen­stand der De­bat­te34.