Samstag, 19. September 2026 · 17:02 Uhr
USA, Dänemark und Grönland einigen sich auf Sicherheitsabkommen
Die USA, Dänemark und Grönland haben sich auf ein Abkommen zur Arktisinsel verständigt, das Trump als historisch bezeichnet, dessen Substanz aber umstritten ist [1][4].
Die USA, Dänemark und Grönland haben sich auf ein gemeinsames Abkommen über die Sicherheit und Zukunft der arktischen Insel verständigt3. Präsident Trump bezeichnete die Einigung als historisch1. Vorausgegangen war ein monatelanger Streit, in dem Trump wiederholt Ansprüche auf Grönland erhoben und damit auch innerhalb der NATO für Aufregung gesorgt hatte2.
Beobachter weisen jedoch darauf hin, dass das Abkommen militärisch kaum Neuerungen bringt, wirtschaftlich aber durchaus Veränderungen mit sich bringen könnte4. Aus dieser Perspektive erscheint die Einigung eher als symbolisches Zugeständnis an Trump denn als grundlegende Neuordnung der Beziehungen1.
Der Streit um Grönland gilt als Belastungsprobe für den Zusammenhalt der NATO, da Trump in der Vergangenheit auch einen möglichen Zugriff auf die Insel „auf dem einen oder anderen Weg“ nicht ausgeschlossen hatte2. Wie genau sich das neue Abkommen auf die Souveränität Grönlands auswirkt, bleibt Gegenstand der Debatte34.