Stand: Sa 19.09. · 06:31
Weltgeschehen

Samstag, 19. September 2026 · 03:43 Uhr

USA und Dänemark einigen sich im Streit um Grönland

Nach monatelangem Streit verkünden die USA, Dänemark und Grönland ein Sicherheitsabkommen, das laut Trump eine dauerhafte US-Militärpräsenz auf der Insel vorsieht.

Die USA, Dä­ne­mark und Grön­land haben einen Durch­bruch in dem seit Mo­na­ten schwe­len­den Streit um die Ark­tis­in­sel be­kannt­ge­ge­ben234. Prä­si­dent Trump er­klär­te, die USA wür­den künf­tig dau­e­r­haft die Si­cher­heits­kon­trol­le über Grön­land über­neh­men und dort eine große mi­li­tä­ri­sche Prä­senz auf­bau­en456. Die dä­ni­sche Re­gie­rung be­zeich­ne­te die Ver­ein­ba­rung als gut für die Nato und für Eu­r­o­pa36.

Vor­aus­ge­gan­gen waren mo­na­te­lan­ge Span­nun­gen, nach­dem Trump wie­der­holt Ansprü­che auf Grön­land an­ge­mel­det und sogar einen mög­li­chen Trup­pen­ein­satz nicht aus­ge­schlos­sen hatte1. Dies hatte für er­heb­li­che Ver­stim­mung in­ner­halb der Nato ge­sorgt, auch die EU hatte Trump für seine An­ne­xi­ons­plä­ne ge­rügt5. Grön­lands Re­gie­rungs­chef be­ton­te, das nun ver­ein­bar­te Ab­kom­men nütze allen Be­tei­lig­ten2.

Offen bleibt, wie genau die künf­ti­ge Si­cher­heits­a­r­chi­tek­tur kon­kret aus­se­hen soll und wel­che Zu­ge­ständ­nis­se Grön­land im Ge­gen­zug er­hält1. Der Spie­gel wer­tet die Ei­ni­gung als Lö­sung einer Krise, die Trump durch seine ur­sprüng­li­chen An­ne­xi­ons­for­de­run­gen selbst erst aus­ge­löst hatte1.