Samstag, 19. September 2026 · 03:43 Uhr
USA und Dänemark einigen sich im Streit um Grönland
Nach monatelangem Streit verkünden die USA, Dänemark und Grönland ein Sicherheitsabkommen, das laut Trump eine dauerhafte US-Militärpräsenz auf der Insel vorsieht.
Die USA, Dänemark und Grönland haben einen Durchbruch in dem seit Monaten schwelenden Streit um die Arktisinsel bekanntgegeben234. Präsident Trump erklärte, die USA würden künftig dauerhaft die Sicherheitskontrolle über Grönland übernehmen und dort eine große militärische Präsenz aufbauen456. Die dänische Regierung bezeichnete die Vereinbarung als gut für die Nato und für Europa36.
Vorausgegangen waren monatelange Spannungen, nachdem Trump wiederholt Ansprüche auf Grönland angemeldet und sogar einen möglichen Truppeneinsatz nicht ausgeschlossen hatte1. Dies hatte für erhebliche Verstimmung innerhalb der Nato gesorgt, auch die EU hatte Trump für seine Annexionspläne gerügt5. Grönlands Regierungschef betonte, das nun vereinbarte Abkommen nütze allen Beteiligten2.
Offen bleibt, wie genau die künftige Sicherheitsarchitektur konkret aussehen soll und welche Zugeständnisse Grönland im Gegenzug erhält1. Der Spiegel wertet die Einigung als Lösung einer Krise, die Trump durch seine ursprünglichen Annexionsforderungen selbst erst ausgelöst hatte1.