Stand: So 20.09. · 06:31
Automotive

Sonntag, 20. September 2026 · 06:07 Uhr

Frankreich fördert statt Neuwagen gezielt gebrauchte E-Autos

Während Deutschland Neuwagenkäufer mit bis zu 6000 Euro unterstützt, setzt Frankreich auf Förderung von gebrauchten Elektroautos.

Frank­reich ver­folgt bei der För­de­rung von Elek­tro­au­tos einen an­de­ren An­satz als Deut­sch­land: Statt vor­ran­gig Neu­wa­gen­käu­fer zu un­ter­stüt­zen, er­hal­ten dort Käu­fer von ge­brauch­ten E-Autos staat­li­che Zu­schüs­se1. In Deut­sch­land liegt der ma­xi­ma­le Zu­schuss für ein neues Elek­tro­au­to bei 6000 Euro1.

Der fran­zö­si­sche Weg zielt dar­auf ab, auch ein­kom­mens­schwä­che­ren Haus­hal­ten den Um­stieg auf Elek­tro­mo­bi­li­tät zu er­mög­li­chen, da Ge­braucht­wa­gen in der Regel deut­lich güns­ti­ger sind als Neu­fahr­zeu­ge1. Damit könn­te die Maß­nah­me eine brei­te­re Käu­fer­schicht er­rei­chen als reine Neu­wa­gen­för­de­run­gen1.

Die un­ter­schied­li­chen För­der­stra­te­gi­en bei­der Län­der zei­gen ver­schie­de­ne po­li­ti­sche Pri­o­ri­tä­ten: Deut­sch­land setzt stär­ker auf den Ab­satz neuer Fahr­zeu­ge, Frank­reich auf die Ver­brei­tung von Elek­tro­mo­bi­li­tät im Ge­braucht­wa­gen­markt1.