Stand: Di 22.09. · 06:30
Technik

Montag, 21. September 2026 · 16:14 Uhr

Irische Datenschutzbehörde verhängt Millionenstrafe gegen Google

Wegen jahrelanger unrechtmäßiger Verarbeitung von Standortdaten muss Google eine Strafe von rund 400 Millionen Euro zahlen.

Die iri­sche Da­ten­schutz­auf­sicht hat gegen Goo­gle eine Stra­fe in Höhe von rund 400 bis 403 Mil­li­o­nen Euro ver­hängt123. Grund ist die un­recht­mä­ßi­ge Ver­a­r­bei­tung von Stand­ort­da­ten von Nut­zern über Jahre hin­weg, die gegen die eu­ro­pä­i­sche Da­ten­schutz-Grund­ver­ord­nung ver­stößt23. Nut­zer seien dabei ge­täuscht wor­den, wie ihre Stand­ort­da­ten ge­spei­chert und ver­wen­det wer­den1.

Aus­lö­ser des Ver­fah­rens waren Be­schwer­den meh­re­rer eu­ro­pä­i­scher Ver­brau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­ti­o­nen, die vor sechs Jah­ren eine Un­ter­su­chung an­s­tie­ßen4. Damit reiht sich der Fall in eine lange Liste von Buß­gel­dern ein, die eu­ro­pä­i­sche Da­ten­schüt­zer gegen den US-Kon­zern ver­hängt haben.

Die ge­naue Höhe der Stra­fe wird in den Quel­len leicht un­ter­schied­lich an­ge­ge­ben: Wäh­rend ei­ni­ge von 400 Mil­li­o­nen Euro spre­chen12, nen­nen an­de­re 403 Mil­li­o­nen Euro34. Dies deu­tet auf eine mög­li­che Un­ge­nau­ig­keit bei der Um­rech­nung oder Be­richt­er­stat­tung hin.