Montag, 21. September 2026 · 22:29 Uhr
Kalifornien beschließt Gesetze gegen steigende Energiekosten durch KI-Rechenzentren
Sieben neue Gesetze sollen verhindern, dass Kosten von KI-Rechenzentren für Energie und Wasser auf Bürger abgewälzt werden.
Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat sieben Gesetze unterzeichnet, die verhindern sollen, dass KI-Rechenzentren ihre Strom- und Wasserkosten an normale Haushalte weitergeben1. Die California Public Utilities Commission muss künftig eine eigene Tarifklasse für Rechenzentren einführen1. Zudem müssen Betreiber für Upgrades an lokalen Stromnetzen und Wassersystemen aufkommen1.
Weitere Regelungen verpflichten geplante Rechenzentren dazu, ihren geschätzten Wasserverbrauch gegenüber lokalen Behörden offenzulegen sowie Informationen zu Energieeffizienz und Dürreplanung bereitzustellen1. Zusätzlich müssen bestimmte Vorgaben zu Energie-, Wasser- und Treibstoffverbrauch erfüllt werden1.
Die Maßnahmen reagieren auf wachsende Sorgen, dass der massive Ausbau von KI-Infrastruktur die lokale Versorgung belastet und Kosten auf die Allgemeinheit abwälzt. Kalifornien positioniert sich damit als Vorreiter bei der Regulierung des Ressourcenverbrauchs von Rechenzentren.