Montag, 21. September 2026 · 05:55 Uhr
Tonnenschwerer Eisenfund lässt auf gesunkenes Keltenschiff schließen
Archäologen entdeckten in der Donau eine Tonne keltischer Eisenbarren, genug für rund 500 Schwerter.
In der Donau wurde ein außergewöhnlicher Fund gemacht: eine Tonne keltischer Eisenbarren, aus denen sich theoretisch rund 500 Schwerter schmieden ließen1. Die Forscher vermuten, dass ein Frachtschiff mit dieser wertvollen Ladung einst im Fluss versank1.
Der Fund gilt als sensationell, weil er Rückschlüsse auf den Handel und die Metallverarbeitung der Kelten in großem Maßstab erlaubt1. Die schiere Menge an Rohmaterial deutet auf einen organisierten Warentransport hin, der weit über lokale Bedürfnisse hinausging1.
Sollte sich die Theorie eines gesunkenen Schiffes bestätigen, wäre dies ein seltener Einblick in die Logistik und den Reichtum keltischer Gemeinschaften entlang der Donau1.