Stand: Mo 21.09. · 06:31
Wissenschaft

Montag, 21. September 2026 · 05:55 Uhr

Tonnenschwerer Eisenfund lässt auf gesunkenes Keltenschiff schließen

Archäologen entdeckten in der Donau eine Tonne keltischer Eisenbarren, genug für rund 500 Schwerter.

In der Donau wurde ein au­ßer­ge­wöhn­li­cher Fund ge­macht: eine Tonne kel­ti­scher Ei­sen­bar­ren, aus denen sich the­o­re­tisch rund 500 Schwer­ter schmie­den lie­ßen1. Die For­scher ver­mu­ten, dass ein Fracht­schiff mit die­ser wert­vol­len La­dung einst im Fluss ver­sank1.

Der Fund gilt als sen­sa­ti­o­nell, weil er Rück­sch­lüs­se auf den Han­del und die Me­tall­ver­a­r­bei­tung der Kel­ten in gro­ßem Maß­stab er­laubt1. Die schie­re Menge an Roh­ma­te­ri­al deu­tet auf einen or­ga­ni­sier­ten Wa­ren­trans­port hin, der weit über lo­ka­le Be­dürf­nis­se hin­aus­ging1.

Soll­te sich die The­o­rie eines ge­sun­ke­nen Schif­fes be­stä­ti­gen, wäre dies ein sel­te­ner Ein­blick in die Lo­gis­tik und den Reich­tum kel­ti­scher Ge­mein­schaf­ten ent­lang der Donau1.