Dienstag, 22. September 2026 · 09:25 Uhr
Google muss wegen Standort-Tracking hohe DSGVO-Strafe zahlen
Die irische Datenschutzbehörde verhängt gegen Google eine Geldbuße von 403 Millionen Euro wegen rechtswidriger Verarbeitung von Standortdaten.
Die irische Datenschutzbehörde DPC hat gegen Google eine Geldstrafe in Höhe von 403 Millionen Euro verhängt1. Grund ist die jahrelange rechtswidrige Verarbeitung personenbezogener Aktivitäts- und Standortdaten von Nutzern1. Die Entscheidung ist das Ergebnis eines rund achtjährigen Untersuchungsverfahrens1.
Konkret stellte die Behörde bei drei verschiedenen Google-Funktionen Verstöße gegen die Datenschutz-Grundverordnung fest1. Damit reiht sich der Fall in eine Serie von Bußgeldern gegen große Technologiekonzerne im Rahmen der europäischen Datenschutzaufsicht ein1.