Stand: Mi 23.09. · 06:31
Technik

Dienstag, 22. September 2026 · 09:25 Uhr

Google muss wegen Standort-Tracking hohe DSGVO-Strafe zahlen

Die irische Datenschutzbehörde verhängt gegen Google eine Geldbuße von 403 Millionen Euro wegen rechtswidriger Verarbeitung von Standortdaten.

Die iri­sche Da­ten­schutz­be­hör­de DPC hat gegen Goo­gle eine Gelds­tra­fe in Höhe von 403 Mil­li­o­nen Euro ver­hängt1. Grund ist die jah­re­lan­ge rechts­wid­ri­ge Ver­a­r­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Ak­ti­vi­täts- und Stand­ort­da­ten von Nut­zern1. Die Ent­schei­dung ist das Er­geb­nis eines rund acht­jäh­ri­gen Un­ter­su­chungs­ver­fah­rens1.

Kon­kret stell­te die Be­hör­de bei drei ver­schie­de­nen Goo­gle-Funk­ti­o­nen Ver­stö­ße gegen die Da­ten­schutz-Grund­ver­ord­nung fest1. Damit reiht sich der Fall in eine Serie von Buß­gel­dern gegen große Tech­no­lo­gie­kon­zer­ne im Rah­men der eu­ro­pä­i­schen Da­ten­schutz­auf­sicht ein1.