Stand: Di 22.09. · 06:30
Wissenschaft

Dienstag, 22. September 2026 · 05:48 Uhr

Hirnscans deuten auf Dopamin-Schäden als Ursache für Long-COVID-Erschöpfung

Neue Hirnscans zeigen mögliche Schäden an dopaminproduzierenden Nervenzellen bei Long-COVID-Patienten, was Erschöpfung und Konzentrationsprobleme erklären könnte.

For­scher haben mit­hil­fe von Hirns­cans Hin­wei­se dar­auf ge­fun­den, dass Long COVID Ner­ven­zel­len schä­di­gen könn­te, die Do­pa­min frei­set­zen1. Diese Schä­di­gung könn­te ty­pi­sche Sym­pto­me wie an­hal­ten­de Mü­dig­keit, man­geln­de Mo­ti­va­ti­on, ver­lang­sam­te Be­we­gun­gen und Ge­dächt­nis­pro­ble­me er­klä­ren1.

Die Ent­de­ckung lie­fert erst­mals einen mög­li­chen bio­lo­gi­schen Me­cha­nis­mus für die oft schwer greif­ba­ren Be­schwer­den vie­ler Be­trof­fe­ner1. Bis­lang fehl­te häu­fig eine klare or­ga­ni­sche Er­klä­rung für die an­hal­ten­de Er­schöp­fung nach einer Co­ro­na-In­fek­ti­on.

Die For­scher hof­fen, dass ihre Er­geb­nis­se neue Be­hand­lungs­an­sät­ze er­mög­li­chen, die ge­zielt auf das Do­pa­min­sys­tem im Ge­hirn ab­zie­len1. Damit könn­te sich ein neuer Weg er­öff­nen, um Long-COVID-Pa­ti­en­ten ge­ziel­ter zu hel­fen.