Stand: Di 22.09. · 06:30
Wissenschaft

Dienstag, 22. September 2026 · 03:49 Uhr

Stammzellen stellen nach Schlaganfall verlorene Bewegungsfähigkeit bei Mäusen wieder her

Stammzelltransplantate regenerierten geschädigtes Hirngewebe bei Mäusen und stellten nach einem Schlaganfall verlorene Bewegungsfunktionen wieder her.

For­scher haben bei Mäu­sen ge­zeigt, dass Stamm­zell­trans­plan­ta­te nach einem Schlag­an­fall ge­schä­dig­tes Hirn­ge­we­be re­ge­ne­rie­ren kön­nen1. Dabei ent­stan­den neue Neu­ro­nen, und die zuvor ver­lo­re­ne mo­to­ri­sche Funk­ti­on wurde wie­der­her­ge­stellt1.

Neben der Neu­bil­dung von Ner­ven­zel­len ver­bes­ser­te die Be­hand­lung auch die Blut­ge­fä­ße im be­trof­fe­nen Ge­we­be, ver­rin­ger­te Ent­zün­dun­gen und stärk­te die Blut-Hirn-Schran­ke1. Diese mehr­fa­chen po­si­ti­ven Ef­fek­te könn­ten zu­sam­men­wir­ken, um die Hei­lung ins­ge­samt zu för­dern.

Die For­scher sehen in den Er­geb­nis­sen einen mög­li­chen An­satz­punkt für künf­ti­ge The­ra­pi­en beim Men­schen, um Hirn­schä­den nach einem Schlag­an­fall zu re­pa­rie­ren1. Bis ein sol­cher An­satz kli­nisch an­ge­wen­det wer­den kann, sind je­doch wei­te­re Stu­di­en not­wen­dig.