Dienstag, 22. September 2026 · 12:21 Uhr
Studie: Fußball-WM als Werbebühne für Junkfood und Alkohol
Eine Studie zeigt, dass Fans bei WM-Spielen im Schnitt neunmal pro Minute Werbung für potenziell schädliche Produkte sahen.
Eine Untersuchung zur Werbepräsenz bei der Fußball-Weltmeisterschaft kommt zu dem Ergebnis, dass Zuschauer im Schnitt neunmal pro Minute mit Werbung für potenziell gesundheitsschädliche oder finanziell riskante Angebote konfrontiert wurden12. Dazu zählten unter anderem Junkfood, Alkohol und riskante Finanzprodukte1.
Die Forscher bewerten diese Schlagzahl als bemerkenswert hoch2. Bemerkenswert ist zudem, dass einige der beworbenen Produkte in bestimmten Ländern eigentlich verboten sind, während sie bei der WM-Übertragung dennoch omnipräsent waren12.
Die Studie wirft damit Fragen zur Regulierung von Sportwerbung auf internationalen Großveranstaltungen auf, da nationale Werbeverbote durch globale Übertragungen offenbar unterlaufen werden können12.