Stand: Mi 23.09. · 06:31
Wirtschaft & Finanzen

Dienstag, 22. September 2026 · 12:21 Uhr

Studie: Fußball-WM als Werbebühne für Junkfood und Alkohol

Eine Studie zeigt, dass Fans bei WM-Spielen im Schnitt neunmal pro Minute Werbung für potenziell schädliche Produkte sahen.

Eine Un­ter­su­chung zur Wer­be­prä­senz bei der Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft kommt zu dem Er­geb­nis, dass Zu­schau­er im Schnitt neun­mal pro Mi­nu­te mit Wer­bung für po­ten­zi­ell ge­sund­heits­schäd­li­che oder fi­nan­zi­ell ris­kan­te An­ge­bo­te kon­fron­tiert wur­den12. Dazu zähl­ten unter an­de­rem Junk­food, Al­ko­hol und ris­kan­te Fi­nanz­pro­duk­te1.

Die For­scher be­wer­ten diese Schlag­zahl als be­mer­kens­wert hoch2. Be­mer­kens­wert ist zudem, dass ei­ni­ge der be­wor­be­nen Pro­duk­te in be­stimm­ten Län­dern ei­gent­lich ver­bo­ten sind, wäh­rend sie bei der WM-Über­tra­gung den­noch om­ni­prä­sent waren12.

Die Stu­die wirft damit Fra­gen zur Re­gu­lie­rung von Sport­wer­bung auf in­ter­na­ti­o­na­len Groß­ver­an­stal­tun­gen auf, da na­ti­o­na­le Wer­be­ver­bo­te durch glo­ba­le Über­tra­gun­gen of­fen­bar un­ter­lau­fen wer­den kön­nen12.