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Sport

Mittwoch, 23. September 2026 · 19:52 Uhr

Berlin zieht Olympia-Bewerbung vor DOSB-Entscheidung zurück

Berlin verzichtet nach politischem Machtwechsel und schwachem Evaluationsergebnis auf seine Bewerbung um Olympische Sommerspiele.

Ber­lin zieht seine Be­wer­bung um Olym­pi­sche Som­mer­spie­le zu­rück, noch bevor der Deut­sche Olym­pi­sche Sport­bund final über den deut­schen Kan­di­da­ten ent­schie­den hat1. Nach In­for­ma­ti­o­nen des rbb steht der Rü­ck­zug be­reits fest1.

Als Grün­de wer­den ein Wahl­sieg der Lin­ken in Ber­lin, eine dro­hen­de Bür­ger­be­fra­gung zur Be­wer­bung sowie das im Ver­gleich schwächs­te Eva­lua­ti­ons­er­geb­nis ge­nannt2. Damit ver­liert der bis­lang als aus­sichts­reich gel­ten­de Be­wer­ber in­tern an Rück­halt, bevor über­haupt eine in­ter­na­ti­o­na­le Ent­schei­dung an­stand2.

Mit dem Rü­ck­zug Ber­lins blei­ben Mün­chen sowie Köln und die Rhein-Ruhr-Re­gi­on als deut­sche Be­wer­ber im Ren­nen, wobei laut Ein­schät­zung oh­ne­hin kei­ner von ihnen im in­ter­na­ti­o­na­len Ver­gleich mit dem In­ter­na­ti­o­na­len Olym­pi­schen Ko­mi­tee als Fa­vo­rit gilt3. Damit ver­liert der deut­sche Be­wer­bungs­pro­zess sei­nen nach Ein­schät­zung stärks­ten Kan­di­da­ten, noch bevor er auf in­ter­na­ti­o­na­ler Ebene ins Ren­nen gehen konn­te3.