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Programmierung

Mittwoch, 23. September 2026 · 15:22 Uhr

Cloudflare spart 100 Terabyte Speicher im DNS-Cache von 1.1.1.1

Cloudflare hat die interne Datenstruktur seines DNS-Caches neu gestaltet und dadurch Speicherbedarf gesenkt sowie Geschwindigkeit deutlich erhöht.

Cloud­fla­re hat die in­ter­ne Spei­cher­struk­tur sei­nes DNS-Ca­ches für den Dienst 1.1.1.1, in­tern „Big Pi­neapp­le“ ge­nannt, über­a­r­bei­tet und dabei den Speicher­be­da­rf pro Ein­trag um 56 Pro­zent ge­senkt1. Da­durch wur­den über das ge­sam­te Ser­ver­netz­werk hin­weg rund 100 Ter­abyte an Ar­beitsspei­cher frei­ge­ge­ben1. Die Än­de­run­gen wur­den in Rust um­ge­setzt, der Pro­gram­mier­spra­che, auf die Cloud­fla­re für viele sei­ner In­fra­s­truk­tur­kom­po­nen­ten setzt1.

Neben der Spei­che­rer­spar­nis bringt die Neu­ge­stal­tung auch Leis­tungs­vor­tei­le: Die Durch­satz­ra­te beim Ein­fü­gen neuer Cache-Ein­trä­ge stieg um 43 Pro­zent, wäh­rend sich die Loo­kup-La­tenz um 19 Pro­zent ver­rin­ger­te1. Diese Ver­bes­se­run­gen er­lau­ben es Cloud­fla­re zudem, die Cache-Ka­pa­zi­tät zu er­hö­hen, ohne zu­sätz­li­chen Spei­cher an­schaf­fen zu müs­sen1.

Die Op­ti­mie­rung zeigt, wie tief­grei­fen­de Än­de­run­gen an Da­ten­struk­tu­ren auf Sys­te­m­e­be­ne so­wohl Kos­ten­ein­spa­run­gen als auch spür­ba­re Per­for­mance-Ge­win­ne bei stark fre­quen­tier­ten Diens­ten wie einem öf­fent­li­chen DNS-Re­sol­ver er­mög­li­chen kön­nen1. An­ge­sichts der Grö­ßen­ord­nung von 100 Ter­abyte ver­deut­licht der Fall, wie viel Ef­fi­zi­enz­po­ten­zi­al in be­ste­hen­der In­fra­s­truk­tur ste­cken kann, wenn grund­le­gen­de Im­ple­men­tie­rungs­de­tails über­a­r­bei­tet wer­den1.