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Technik

Mittwoch, 23. September 2026 · 20:55 Uhr

Discord startet umstrittenes Altersverifizierungssystem erneut

Nach monatelanger Verzögerung führt Discord sein Altersverifizierungssystem wieder ein und verspricht dabei mehr Datenschutz als zuvor.

Dis­cord hat sein zuvor ver­scho­be­nes Sys­tem zur Al­ters­ve­ri­fi­zie­rung nun ein­ge­führt1. Ur­sprüng­lich war der Start im Fe­bru­ar wegen hef­ti­ger Kri­tik ge­stoppt wor­den, da Nut­zer die ge­plan­ten Prüf­me­tho­den als zu in­va­siv emp­fan­den1. Mit­grün­der und Tech­nik­chef Sta­nis­lav Vis­h­nevs­kiy er­klär­te, das über­a­r­bei­te­te Sys­tem ver­fol­ge einen mög­lichst da­ten­schutz­freund­li­chen An­satz und biete Nut­zern nun meh­re­re Op­ti­o­nen zur Ve­ri­fi­zie­rung1.

De­tails dar­über, wel­che kon­kre­ten Ve­ri­fi­zie­rungs­me­tho­den zur Wahl ste­hen und wie stark sich das neue Sys­tem von der ur­sprüng­li­chen Ver­si­on un­ter­schei­det, wer­den in der Quel­le nicht näher aus­ge­führt1. Die er­neu­te Ein­füh­rung zeigt je­doch, dass Dis­cord ver­sucht, den Ba­lan­ce­akt zwi­schen ge­setz­li­chen Vor­ga­ben zum Ju­gend­schutz und dem Wi­der­stand der Nut­zer­schaft neu zu jus­tie­ren1.