Mittwoch, 23. September 2026 · 20:35 Uhr
Irans Präsident weist vor UN Terrorismusvorwürfe zurück
Massud Peseschkian hat vor der UN-Generalversammlung Trumps Drohungen zurückgewiesen und den USA und Israel Terrorismus vorgeworfen.
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung betont, Iraner seien keine Terroristen, sondern Opfer des Terrorismus1. Er reagierte damit auf Kritik von US-Präsident Donald Trump, der zuvor gedroht hatte, Iran zu „vernichten“, sollte kein Friedensabkommen erreicht werden3. Peseschkian erklärte, sein Land werde niemals „in die Knie gehen“3.
In seiner Ansprache warf der Präsident den USA und Israel vor, für globale Instabilität verantwortlich zu sein, und zeigte zu Beginn seiner Rede Fotos von Kindern, die nach seinen Angaben durch amerikanische und israelische Bomben getötet wurden45. Er beklagte eine internationale Ordnung, die von den „Gewalttätigen“ dominiert werde2. Es handelte sich um die erste Rede eines Staatschefs vor den Vereinten Nationen, dessen Land sich im Krieg mit den USA befindet5.
Trotz der scharfen Rhetorik wurde am Rande der UN-Generalversammlung offenbar auch verhandelt2. Die genauen Inhalte dieser Gespräche blieben jedoch unklar.