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Wissenschaft

Mittwoch, 23. September 2026 · 15:11 Uhr

Seltene Infektionen in der Schwangerschaft mit höherem Autismusrisiko verbunden

Eine schwedische Studie mit 3,7 Millionen Menschen findet einen Zusammenhang zwischen seltenen TORCH-Infektionen im Mutterleib und späteren Entwicklungsstörungen.

Eine um­fang­rei­che schwe­di­sche Stu­die mit 3,7 Mil­li­o­nen Men­schen zeigt einen Zu­sam­men­hang zwi­schen sel­te­nen, von der Mut­ter auf den Fötus über­tra­ge­nen TORCH-In­fek­ti­o­nen und einem er­höh­ten Ri­si­ko für Au­tis­mus und geis­ti­ge Be­hin­de­rung1. Kin­der mit einer an­ge­bo­re­nen TORCH-In­fek­ti­on hat­ten dem­nach ein etwa drei­fach er­höh­tes Ri­si­ko für eine Au­tis­mus-Dia­gno­se1. Das Ri­si­ko für eine geis­ti­ge Be­hin­de­rung war mehr als sie­ben­fach er­höht, bei schwe­ren bis tief­grei­fen­den For­men sogar bis zu 30-fach1.

Die TORCH-Grup­pe um­fasst meh­re­re sel­te­ne Er­re­ger, die wäh­rend der Schwan­ger­schaft auf das un­ge­bo­re­ne Kind über­tra­gen wer­den kön­nen und des­sen Ent­wick­lung be­ein­träch­ti­gen kön­nen1. Die große Zahl der un­ter­such­ten Per­so­nen ver­leiht den Er­geb­nis­sen sta­tis­ti­sches Ge­wicht, auch wenn TORCH-In­fek­ti­o­nen selbst ins­ge­samt sel­ten auf­tre­ten1.