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Automotive

Donnerstag, 24. September 2026 · 06:05 Uhr

ADAC will Zwölf-Uhr-Regel bei Spritpreisen abschaffen

Der ADAC fordert das Ende der Zwölf-Uhr-Regel, da sie zu größeren Preisschwankungen statt niedrigeren Spritpreisen geführt habe.

Der ADAC for­dert die Ab­schaf­fung der seit April gel­ten­den Zwölf-Uhr-Regel an Tank­stel­len, wo­nach Preis­er­hö­hun­gen nur ein­mal am Tag um die Mit­tags­zeit er­laubt sind1234. Der Au­to­mo­bil­club sieht das Ziel der Re­ge­lung als ver­fehlt an: Zwar habe es we­ni­ger Preis­än­de­run­gen ge­ge­ben, die Prei­se seien da­durch aber nicht ge­sun­ken23. Statt­des­sen habe die Regel zu grö­ße­ren Preis­schwan­kun­gen im Ta­ges­ver­lauf ge­führt134.

Ein Sprit-Ex­per­te des ADAC gibt Hin­wei­se, zu wel­chem Zeit­punkt am Tag das Tan­ken güns­ti­ger ist, und warnt vor einer mög­li­chen Preis­fal­le1. Trotz der Kri­tik an der Zwölf-Uhr-Regel be­grüßt der Ver­band an­de­re Maß­nah­men im Be­reich der Kraft­stoff­prei­se2. De­tails dazu, wel­che Maß­nah­men kon­kret ge­meint sind, blei­ben in den Quel­len offen.

Die Regel war ein­ge­führt wor­den, um Ver­brau­cher vor häu­fi­gen Preis­än­de­run­gen im Ta­ges­ver­lauf zu schüt­zen und Preis­trans­pa­renz zu schaf­fen34. Der ADAC ar­gu­men­tiert nun, dass das Ge­gen­teil ein­ge­tre­ten sei und Au­to­fah­rer im Er­geb­nis nicht pro­fi­tiert hät­ten234.