Donnerstag, 24. September 2026 · 15:42 Uhr
Institute verdoppeln Wachstumsprognose für Deutschland, Stimmung bleibt gedämpft
Führende Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für 2026 ein deutlich stärkeres Wachstum von 1,3 Prozent, doch die gefühlte Lage bleibt trüb.
Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben in ihrem Herbstgutachten die Wachstumsprognose für 2026 auf 1,3 Prozent angehoben und damit gegenüber der Frühjahrsprognose praktisch verdoppelt23. Ökonomen sprechen bereits seit Ende 2025 von einem Aufschwung in Deutschland1. Nach dem prognostizierten Aufschwung soll die Dynamik jedoch wieder abflauen3.
Trotz der optimistischeren Zahlen bleibt die gesellschaftliche Stimmung düster, da viele Bürger und Unternehmen den Aufschwung nicht spüren1. Kritiker werfen dem Staat vor, sich aufzublähen und mit Bürokratie Stolpersteine für Wirtschaft und Bürger zu schaffen1. Gleichzeitig schrumpft trotz besserer Wachstumsaussichten der Arbeitsmarkt weiter2, was einen Widerspruch zwischen konjunktureller Erholung und Beschäftigungsentwicklung offenbart.