Stand: Do 24.09. · 06:30
Wissenschaft

Donnerstag, 24. September 2026 · 05:58 Uhr

Mehr REM-Schlaf mit geringerem Risiko für zahlreiche Krankheiten verknüpft

Eine Studie mit über 95.000 Teilnehmenden findet Zusammenhänge zwischen Schlafphasen und dem Risiko für 83 verschiedene Krankheiten.

Eine groß an­ge­leg­te Un­ter­su­chung mit mehr als 95.000 Teil­neh­men­den deu­tet dar­auf hin, dass die Zu­sam­men­set­zung des Schlafs mit dem Ri­si­ko für zahl­rei­che Er­kran­kun­gen zu­sam­men­hängt1. Men­schen mit einem hö­he­ren An­teil an REM-Schlaf zeig­ten ein ge­rin­ge­res Ri­si­ko für 83 ver­schie­de­ne Er­kran­kun­gen, dar­un­ter De­menz, Herz­in­suf­fi­zi­enz und Par­kin­son1. Ein hö­he­rer An­teil an Tief­schlaf wurde da­ge­gen mit einem ge­rin­ge­ren Ri­si­ko für Er­kran­kun­gen wie Typ-2-Di­a­be­tes und schwe­re De­pres­si­on in Ver­bin­dung ge­bracht1.

Die Stu­die legt damit nahe, dass un­ter­schied­li­che Schlaf­pha­sen mit un­ter­schied­li­chen Krank­heits­ri­si­ken as­so­zi­iert sein könn­ten und nicht nur die Ge­samts­chlaf­dau­er re­le­vant ist1. Die schie­re Zahl der un­ter­such­ten Er­kran­kun­gen macht die Stu­die be­mer­kens­wert breit an­ge­legt, wirft aber auch Fra­gen nach der Kau­sa­li­tät der be­ob­ach­te­ten Zu­sam­men­hän­ge auf1.