Donnerstag, 24. September 2026 · 18:03 Uhr
US-Senatoren wollen chinesische Autos dauerhaft verbannen
Ein überparteiliches Bündnis im US-Senat drängt auf ein permanentes Verbot chinesischer Fahrzeuge, während Xi Jinping die USA besucht.
Dutzende US-Senatoren aus beiden Parteien haben einen Gesetzentwurf eingebracht, der chinesische Fahrzeuge dauerhaft vom US-Markt ausschließen soll1. Die Initiative von Senator Bernie Moreno und Senatorin Elissa Slotkin hat bereits rund 100 Mitunterzeichner und soll noch diese Woche im Senat zur Abstimmung stehen1. Der Vorstoß fällt zeitlich mit einem dreitägigen Besuch von Chinas Präsident Xi Jinping in den USA zusammen1.
Hintergrund ist eine bestehende Regelung aus der Amtszeit von Joe Biden, die den Einsatz chinesischer Hard- und Software in Fahrzeugen ab 2027 beziehungsweise 2030 verbietet1. Die Trump-Regierung hatte jedoch dem chinesisch-eigenen, aber schwedischen Hersteller Volvo eine Ausnahmegenehmigung erteilt, was die neue Gesetzesinitiative künftig verhindern will1. Amerikanische Autobauer wie Ford, General Motors und Stellantis unterstützen die schärferen Regeln, um chinesische Konkurrenz fernzuhalten1.
Die Positionen innerhalb der US-Regierung wirken widersprüchlich: Während die Senatoren ein hartes Verbot fordern, zeigte sich Präsident Trump offen dafür, dass chinesische Marken in den USA produzieren dürfen, solange die Fertigung im Land stattfindet1. Senatorin Slotkin warnte, ein solches Entgegenkommen könne den Anfang vom Ende der amerikanischen Autoindustrie bedeuten1.