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Automotive

Donnerstag, 24. September 2026 · 15:05 Uhr

Waymo veröffentlicht Sicherheitsdaten zu 271 Millionen Testkilometern

Waymo meldet auf Basis eigener Daten deutlich weniger schwere Unfälle als menschliche Fahrer, räumt aber methodische Unschärfen ein.

Waymo hat Un­fall­da­ten aus 271 Mil­li­o­nen au­to­nom ge­fah­re­n­en Mei­len in At­lan­ta, Aus­tin, Phoe­nix, Los An­ge­les und San Fran­cis­co aus­ge­wer­tet1. Dem­nach waren die Ro­bo­ta­xis 95 Pro­zent sel­te­ner in schwe­re oder töd­li­che Un­fäl­le ver­wi­ckelt als mensch­li­che Fah­rer, bei leich­ten Ver­let­zun­gen lag die Re­duk­ti­on bei 82 Pro­zent1. Ins­ge­samt re­gis­trier­te Waymo 841 we­ni­ger ver­let­zungs­träch­ti­ge Un­fäl­le, als bei mensch­li­cher Steu­e­rung zu er­war­ten ge­we­sen wären1.

Be­son­ders deut­lich fiel der Un­ter­schied beim Schutz von Fuß­gän­gern aus, mit 93 Pro­zent we­ni­ger Un­fäl­len, ge­folgt von 86 Pro­zent we­ni­ger Kol­li­si­o­nen mit Rad­fah­rern und 82 Pro­zent we­ni­ger mit Mo­tor­rad­fah­rern1. Waymo ver­weist zudem dar­auf, dass mensch­li­che Un­fäl­le häu­fig gar nicht der Po­li­zei ge­mel­det wer­den – bei Sach­schä­den rund 60 Pro­zent, bei Ver­let­zun­gen etwa 32 Pro­zent – wäh­rend au­to­no­me Flot­ten jeden noch so klei­nen Vor­fall mel­den müs­sen1. Das Un­ter­neh­men ar­gu­men­tiert daher, die tat­säch­li­che Si­cher­heits­lü­cke zu mensch­li­chen Fah­rern sei ver­mut­lich noch grö­ßer als die Zah­len zei­gen1.

Zur Un­ter­mau­e­rung ver­öf­fent­lich­te Waymo Vi­deo­ma­te­ri­al von knapp ver­mie­de­nen Un­fäl­len, etwa einem Fuß­gän­ger, der hin­ter einem ge­park­ten Auto plötz­lich auf die Fahr­bahn lief, sowie einem Rad­fah­rer, der bei Rot eine Kreu­zung quer­te1. In bei­den Fäl­len konn­te das Fahr­zeug recht­zei­tig an­hal­ten1. Lan­des­weit ster­ben täg­lich rund 100 Men­schen im Stra­ßen­ver­kehr, was den po­li­ti­schen Hand­lungs­druck er­höht, dem Waymo mit sei­nen Zah­len be­geg­nen will1.