Stand: Fr 25.09. · 06:30
Wissenschaft

Freitag, 25. September 2026 · 05:52 Uhr

Magnetische Bakterien verlängern Lebensdauer von Fadenwürmern deutlich

Eine magnetfelderzeugende Bakterienart hat die Lebensdauer von C.-elegans-Würmern in Experimenten um mehr als 43 Prozent gesteigert [1].

For­scher haben Fa­den­wür­mern der Art C. ele­gans ma­gne­ti­sche Bak­te­ri­en ver­ab­reicht und dabei eine über­ra­schend star­ke Wir­kung be­ob­ach­tet: Die Tiere leb­ten im Schnitt über 43 Pro­zent län­ger als eine Ver­gleichs­grup­pe1. Zu­sätz­lich zeig­ten sich Schutz­ef­fek­te für das Ner­ven­sys­tem und den Darm der Wür­mer1.

Als zen­tra­len Me­cha­nis­mus iden­ti­fi­zier­ten die Wis­sen­schaft­ler die Un­ter­drü­ckung von Fer­rop­to­se, einer Form des Zell­tods, die durch Ei­se­n­an­samm­lung und oxi­da­ti­ven Stress aus­ge­löst wird1. Fer­rop­to­se gilt als Fak­tor bei Al­te­rungs­pro­zes­sen und ver­schie­de­nen Krank­hei­ten, wes­halb ihre Hem­mung be­son­ders in­ter­es­sant für die Al­terns­for­schung ist1.

Die Stu­die lie­fert einen neuen An­satz­punkt, wie mi­kro­bi­el­le In­ter­ak­ti­o­nen die Le­bens­span­ne von Or­ga­nis­men be­ein­flus­sen kön­nen. Ob sich die Ef­fek­te auf kom­ple­xe­re Le­be­we­sen über­tra­gen las­sen, bleibt je­doch offen1.