Stand: Sa 26.09. · 06:31
Technik

Freitag, 25. September 2026 · 18:49 Uhr

Metas KI-Agent Muse zeigt Nutzern absichtlich sein Dateisystem

Nach anfänglicher Verwirrung bestätigte Meta, dass sein KI-Agent Muse Nutzern bewusst Einblick in sein Cloud-Dateisystem gewährt [1][2][3].

Ein Ent­wick­ler hatte durch ge­ziel­te An­fra­gen rund 6,8 Gi­ga­byte an Daten aus der Be­trieb­s­um­ge­bung von Metas KI-Agen­ten Muse ex­tra­hiert3. Zu­nächst wirk­te es, als habe der Chat­bot un­ge­wollt in­ter­ne Sys­tem­de­tails preis­ge­ge­ben, da Muse selbst äu­ßer­te, dies ei­gent­lich nicht of­fen­le­gen zu dür­fen1. Meta stell­te je­doch klar, dass es sich um be­ab­sich­tig­tes Ver­hal­ten han­delt13.

Laut Meta Su­per­in­tel­li­gence Labs er­hält jeder Nut­zer von Muse einen voll­stän­di­gen, kos­ten­lo­sen Cloud-Com­pu­ter mit Ubun­tu-Linux samt Root-Datei­sys­tem und Brow­ser, wobei volle Trans­pa­renz über alle Sys­tem­da­tei­en aus­drü­ck­lich ge­wünscht ist2. Ein so­ge­nann­ter „Sen­ti­nel“ über­wa­che dabei sen­si­ble Ak­ti­o­nen au­ßer­halb der ei­gent­li­chen Nut­zer­um­ge­bung2. Diese Of­fen­heit soll laut Aus­sa­gen von Nat Fried­man eine be­wuss­te De­si­gnent­schei­dung sein1.

Mit mehr als 500.000 Nut­zern in der ers­ten Woche setzt Meta damit stär­ker auf ein über­zeu­gen­des Pro­duk­ter­leb­nis als auf reine Mo­dell­leis­tung im Wett­be­werb mit an­de­ren KI-An­bie­tern2.