Freitag, 25. September 2026 · 17:44 Uhr
Papst Leo XIV. besucht Frankreich mit Botschaften zu KI und Sterbehilfe
Bei seinem ersten Frankreich-Besuch trifft Papst Leo XIV. Präsident Macron und löst in dem laizistischen Land große Begeisterung aus.
Papst Leo XIV. ist zu seinem ersten Besuch in Frankreich eingetroffen und wurde in Paris von Präsident Emmanuel Macron empfangen3. Bei dem Treffen sprach er unter anderem über die ethischen Fragen von Sterbehilfe und Künstlicher Intelligenz3. In den kommenden Tagen werden Hunderttausende Gläubige zu seinem Besuch erwartet3.
Der Papst würdigte zudem den Wiederaufbau der Kathedrale Notre-Dame, äußerte aber auch scharfe Kritik an gesellschaftlichen Entwicklungen im Land2. Trotz der laizistischen Tradition Frankreichs löste sein Besuch eine regelrechte „Papamania“ aus, mit großen begeisterten Menschenmengen entlang seiner Route12.
Beobachter erklären die Begeisterung unter anderem mit einer wachsenden Spiritualität in der französischen Bevölkerung, die die katholische Kirche als Zeichen einer religiösen Wiederbelebung deutet1. Der Besuch markiert damit sowohl ein politisches als auch ein gesellschaftliches Ereignis von symbolischer Bedeutung.