Stand: Sa 26.09. · 06:31
Programmierung

Freitag, 25. September 2026 · 16:14 Uhr

Perplexity ersetzt DynamoDB durch eigene Rust-Datenbank CobbleDB

Perplexity hat seine Suchinfrastruktur von Amazon DynamoDB auf die selbst entwickelte Key-Value-Datenbank CobbleDB umgestellt und dabei Latenz und Kosten deutlich gesenkt.

Per­ple­xi­ty hat seine Su­chin­fra­s­truk­tur von Ama­zon Dy­na­moDB auf ein in­tern ent­wi­ckel­tes Sys­tem na­mens Cob­bleDB mi­griert, das in Rust ge­schrie­ben wurde1. Durch den Wech­sel san­ken die Ab­fra­ge­la­tenz und die Kos­ten für die Ver­a­r­bei­tung gro­ßer Do­ku­men­ten­men­gen spür­bar1. Laut Be­richt wird eine bis zu fünf­fach schnel­le­re Query-La­tenz er­reicht, wäh­rend gleich­zei­tig der Cloud-Speicher­be­da­rf re­du­ziert wurde1.

Die neue Ar­chi­tek­tur ist dar­auf aus­ge­legt, hohe Ab­fra­ge­vo­lu­men ef­fi­zi­en­ter zu ver­a­r­bei­ten als die bis­he­ri­ge Dy­na­moDB-Lö­sung1. Damit will Per­ple­xi­ty dem wach­sen­den Pro­duk­ti­ons­ver­kehr sei­ner Such­platt­form ge­recht wer­den, ohne die Be­triebs­kos­ten pro­por­ti­o­nal stei­gen zu las­sen1. Die Ent­schei­dung, eine ei­ge­ne Da­ten­bank zu bauen statt auf einen Cloud-Stan­dard­dienst zu set­zen, un­ter­streicht den Trend gro­ßer Tech-Un­ter­neh­men zu maß­ge­schnei­der­ten In­fra­s­truk­tur­lö­sun­gen1.