Freitag, 25. September 2026 · 16:14 Uhr
Perplexity ersetzt DynamoDB durch eigene Rust-Datenbank CobbleDB
Perplexity hat seine Suchinfrastruktur von Amazon DynamoDB auf die selbst entwickelte Key-Value-Datenbank CobbleDB umgestellt und dabei Latenz und Kosten deutlich gesenkt.
Perplexity hat seine Suchinfrastruktur von Amazon DynamoDB auf ein intern entwickeltes System namens CobbleDB migriert, das in Rust geschrieben wurde1. Durch den Wechsel sanken die Abfragelatenz und die Kosten für die Verarbeitung großer Dokumentenmengen spürbar1. Laut Bericht wird eine bis zu fünffach schnellere Query-Latenz erreicht, während gleichzeitig der Cloud-Speicherbedarf reduziert wurde1.
Die neue Architektur ist darauf ausgelegt, hohe Abfragevolumen effizienter zu verarbeiten als die bisherige DynamoDB-Lösung1. Damit will Perplexity dem wachsenden Produktionsverkehr seiner Suchplattform gerecht werden, ohne die Betriebskosten proportional steigen zu lassen1. Die Entscheidung, eine eigene Datenbank zu bauen statt auf einen Cloud-Standarddienst zu setzen, unterstreicht den Trend großer Tech-Unternehmen zu maßgeschneiderten Infrastrukturlösungen1.