Freitag, 25. September 2026 · 11:52 Uhr
Top-Ligen fordern radikale Reform der FIFA-Führung
Premier League, La Liga, Serie A und Bundesliga fordern gemeinsam grundlegende Reformen bei der FIFA und kritisieren Präsident Infantino scharf [1][2][3].
Die vier einflussreichsten europäischen Fußballligen haben sich zusammengeschlossen, um von der FIFA dringende Reformen der Vereinsführung zu fordern12. In einer scharf formulierten gemeinsamen Erklärung kritisieren sie die aktuelle Führungsstruktur des Weltverbands als nicht mehr zeitgemäß und werfen Präsident Gianni Infantino vor, „ausbeuterische“ Ideen aktiv gefördert zu haben12. Auch die deutsche Bundesliga, vertreten durch Geschäftsführer Marc Lenz, schließt sich der Kritik an3.
Der Vorstoß erfolgt kurz bevor Infantino eine vierte Amtszeit als FIFA-Präsident anstrebt und verstärkt den Druck auf ihn, tiefgreifende Veränderungen vorzunehmen1. Hintergrund ist unter anderem Unmut über den umstrittenen Verkauf von WM-Rechten sowie generelle Expansionsbestrebungen des Verbands, die von den Ligen kritisiert werden1. Zudem hatten laut Berichten mehrere Mitglieder des FIFA-Rats zuvor Vorschläge für eine externe Überprüfung der Führungsstrukturen abgelehnt1.