Stand: Sa 26.09. · 06:31
Sport

Freitag, 25. September 2026 · 11:52 Uhr

Top-Ligen fordern radikale Reform der FIFA-Führung

Premier League, La Liga, Serie A und Bundesliga fordern gemeinsam grundlegende Reformen bei der FIFA und kritisieren Präsident Infantino scharf [1][2][3].

Die vier ein­fluss­reichs­ten eu­ro­pä­i­schen Fuß­ball­li­gen haben sich zu­sam­men­ge­schlos­sen, um von der FIFA drin­gen­de Re­for­men der Ver­eins­füh­rung zu for­dern12. In einer scha­rf for­mu­lier­ten ge­mein­sa­men Er­klä­rung kri­ti­sie­ren sie die ak­tu­el­le Füh­rungs­struk­tur des Welt­ver­bands als nicht mehr zeit­ge­mäß und wer­fen Prä­si­dent Gi­an­ni In­fan­ti­no vor, „aus­beu­te­ri­sche“ Ideen aktiv ge­för­dert zu haben12. Auch die deut­sche Bun­des­li­ga, ver­tre­ten durch Ge­schäfts­füh­rer Marc Lenz, schließt sich der Kri­tik an3.

Der Vor­stoß er­folgt kurz bevor In­fan­ti­no eine vier­te Amts­zeit als FIFA-Prä­si­dent an­strebt und ver­stärkt den Druck auf ihn, tief­grei­fen­de Ver­än­de­run­gen vor­zu­neh­men1. Hin­ter­grund ist unter an­de­rem Unmut über den um­strit­te­nen Ver­kauf von WM-Rech­ten sowie ge­ne­rel­le Ex­pan­si­ons­be­stre­bun­gen des Ver­bands, die von den Ligen kri­ti­siert wer­den1. Zudem hat­ten laut Be­rich­ten meh­re­re Mit­glie­der des FIFA-Rats zuvor Vor­schlä­ge für eine ex­ter­ne Über­prü­fung der Füh­rungs­struk­tu­ren ab­ge­lehnt1.