Stand: Sa 26.09. · 06:31
Wirtschaft & Finanzen

Freitag, 25. September 2026 · 17:22 Uhr

Wohngeld-Ausgaben seit 2019 verfünffacht trotz geplanter Kürzungen

Die Kosten für Wohngeld sind seit 2019 stark gestiegen, während die Regierung gleichzeitig Kürzungen plant.

Die Aus­ga­ben für Wohn­geld haben sich seit 2019 ver­fünf­facht, wie aus ak­tu­el­len Zah­len her­vor­geht1. Grund dafür sind zwei Ge­set­zes­än­de­run­gen der ver­gan­ge­nen Jahre, die das Wohn­geld deut­lich aus­ge­wei­tet haben1. Gleich­zei­tig ist die Zahl der Haus­hal­te, die Wohn­geld be­zie­hen, Ende des ver­gan­ge­nen Jah­res auf einen neuen Höchst­stand ge­stie­gen2.

An­ge­sichts der an­ge­spann­ten Haus­halts­la­ge plant die Bun­des­re­gie­rung nun Kür­zun­gen bei die­ser So­zi­al­leis­tung12. Die Bun­des­län­der stel­len sich die­sen Spa­r­plä­nen je­doch ent­ge­gen1. Damit ent­steht ein Kon­flikt zwi­schen Bund und Län­dern über die künf­ti­ge Aus­ge­stal­tung des Wohn­gelds.

Auch der durch­schnitt­li­che Be­trag pro Haus­halt ist zu­letzt auf ein neues Hoch ge­stie­gen2. Die Ent­wick­lung ver­deut­licht das Span­nungs­feld zwi­schen stei­gen­dem so­zi­a­lem Be­da­rf und den Spa­r­z­wän­gen des Staats­haus­halts.