Freitag, 25. September 2026 · 17:22 Uhr
Wohngeld-Ausgaben seit 2019 verfünffacht trotz geplanter Kürzungen
Die Kosten für Wohngeld sind seit 2019 stark gestiegen, während die Regierung gleichzeitig Kürzungen plant.
Die Ausgaben für Wohngeld haben sich seit 2019 verfünffacht, wie aus aktuellen Zahlen hervorgeht1. Grund dafür sind zwei Gesetzesänderungen der vergangenen Jahre, die das Wohngeld deutlich ausgeweitet haben1. Gleichzeitig ist die Zahl der Haushalte, die Wohngeld beziehen, Ende des vergangenen Jahres auf einen neuen Höchststand gestiegen2.
Angesichts der angespannten Haushaltslage plant die Bundesregierung nun Kürzungen bei dieser Sozialleistung12. Die Bundesländer stellen sich diesen Sparplänen jedoch entgegen1. Damit entsteht ein Konflikt zwischen Bund und Ländern über die künftige Ausgestaltung des Wohngelds.
Auch der durchschnittliche Betrag pro Haushalt ist zuletzt auf ein neues Hoch gestiegen2. Die Entwicklung verdeutlicht das Spannungsfeld zwischen steigendem sozialem Bedarf und den Sparzwängen des Staatshaushalts.