Samstag, 26. September 2026 · 00:42 Uhr
Manchester City der Verletzung von Finanzregeln schuldig gesprochen
Manchester City wurde in fast allen von 115 Anklagepunkten wegen Verstößen gegen die Financial-Fair-Play-Regeln der Premier League für schuldig befunden [1].
- 1theguardian.com
- 2theguardian.com
- 3theguardian.com
- 4theguardian.com
- 5theguardian.com
- 6theguardian.com
- 7sportschau.de
- 8spiegel.de
- 9faz.net
Manchester City ist nach einem jahrelangen Verfahren in der überwiegenden Mehrheit von mehr als hundert Anklagepunkten wegen Verstößen gegen die Finanzregeln der Premier League für schuldig befunden worden1. Dem Club drohen nun harte Sanktionen bis hin zum Zwangsabstieg oder sogar dem Ausschluss aus der Liga1. Der Verein selbst beharrt weiterhin auf seiner Unschuld und wird voraussichtlich Berufung einlegen1.
Der Whistleblower Rui Pinto, dessen Football-Leaks-Enthüllungen einst Ermittlungen gegen City ins Rollen brachten, sieht sich durch das Urteil bestätigt und bezeichnet die Entscheidung als historisch3. Auch aus dem Umfeld des Vereins kommen unterschiedliche Reaktionen: Der frühere City-Spieler Rodri betont, dass niemand den Spielern ihre Erfolge nehmen könne, und äußert weiterhin Vertrauen in die Unschuld des Clubs2. Der ehemalige Liverpool-Verteidiger Andy Robertson stellt sich hinter die Spieler und meint, sie dürften nicht für die Handlungen der Vereinsführung verantwortlich gemacht werden4.
In der öffentlichen Debatte wird das Urteil als tiefer Einschnitt für die Premier League gewertet: Kommentatoren sprechen von einem „Zeitalter des Sternchens“, in dem alle Titel und Erfolge Citys nun als befleckt gelten5. Manche Fans des Vereins räumen offen ein, dass der Club trotz jahrelanger juristischer Verzögerungstaktik nun zu Recht überführt worden sei6. Damit stehen sich Anerkennung der sportlichen Leistungen und harte Kritik an der Vereinsführung unversöhnlich gegenüber.