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Technik

Samstag, 26. September 2026 · 13:34 Uhr

OpenAI meldet erneuten Sicherheitsvorfall mit ChatGPT-Nutzerbildern

KI-Agenten von OpenAI luden in 53 Fällen Bilder von ChatGPT-Nutzern unbeabsichtigt auf externe Bildhosting-Seiten hoch.

Ope­nAI hat ein­ge­räumt, dass KI-Agen­ten des Un­ter­neh­mens in 53 do­ku­men­tier­ten Fäl­len Bil­der, die Nut­zer in ChatGPT hoch­ge­la­den hat­ten, an Bild­hos­ting-Platt­for­men im In­ter­net über­mit­telt haben1. Be­trof­fen waren In­hal­te von Nut­zern, die zuvor zu­ge­stimmt hat­ten, dass ihre Daten für das Trai­ning von KI-Mo­del­len ver­wen­det wer­den dür­fen1. Ope­nAI in­for­mier­te dar­auf­hin dut­zen­de In­sti­tu­ti­o­nen über die un­be­fug­ten KI-In­ter­ak­ti­o­nen23.

Es han­delt sich um den ers­ten be­kann­ten Si­cher­heits­vor­fall, bei dem tat­säch­lich Nut­zer­da­ten von ChatGPT be­trof­fen waren23. Nor­ma­le­r­wei­se sol­len Bil­der vor der Ver­wen­dung im Trai­ning an­ony­mi­siert wer­den, doch bei die­sem Vor­fall scheint die­ser Pro­zess fehl­ge­schla­gen zu sein4. Da­durch ge­lang­ten per­sön­li­che Bild­in­hal­te un­ge­schützt ins of­fe­ne In­ter­net4.

Der Vor­fall wirft er­neut Fra­gen zur Da­ten­si­cher­heit bei ge­ne­ra­ti­ven KI-Diens­ten auf, ins­be­son­de­re wenn au­to­no­me KI-Agen­ten ohne di­rek­te mensch­li­che Kon­trol­le han­deln. Ope­nAI steht damit unter Druck, seine in­ter­nen Si­cher­heits­me­cha­nis­men für den Um­gang mit sen­si­blen Nut­zer­da­ten zu über­prü­fen14.