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Wissenschaft

Sonntag, 27. September 2026 · 15:15 Uhr

CRISPR-Therapie senkt Cholesterin über ein Jahr deutlich

Eine einmalige CRISPR-Behandlung senkte bei Patienten mit schwer behandelbaren Fettstoffwechselstörungen LDL-Cholesterin und Triglyceride um rund die Hälfte.

Eine ex­pe­ri­men­tel­le Gen­the­ra­pie auf CRISPR-Basis hat bei Pa­ti­en­ten mit schwer the­ra­pier­ba­ren Li­pid­s­tö­run­gen die Blut­fett­wer­te mas­siv ge­senkt. Nach einer ein­zi­gen Ver­ab­rei­chung sank das LDL-Cho­les­te­rin bei der höchs­ten Do­sie­rung um 52,5 Pro­zent, die Tri­gly­ce­ri­de um 47,8 Pro­zent1. Die Wir­kung hielt über den ge­sam­ten Be­ob­ach­tungs­zeit­raum von einem Jahr an1.

Für Pa­ti­en­ten mit ge­ne­tisch be­ding­ten, schwer ein­stell­ba­ren Fett­stoff­wech­sel­stö­run­gen könn­ten sol­che ein­ma­li­gen Ein­grif­fe eine Al­ter­na­ti­ve zu dau­e­r­haf­ter Me­di­ka­men­ten­ein­nah­me dar­stel­len1. Bis­he­ri­ge Cho­les­te­r­in­sen­ker müs­sen meist le­bens­lang und wie­der­holt ein­ge­nom­men wer­den, wäh­rend die CRISPR-Me­tho­de auf einen ein­zi­gen Ein­griff mit lang an­hal­ten­der Wir­kung setzt1.

Offen bleibt, wie sich die The­ra­pie über noch län­ge­re Zeit­räu­me aus­wirkt und wel­che Ne­ben­wir­kun­gen bei brei­te­rer An­wen­dung auf­tre­ten könn­ten, da die Quel­le dazu keine An­ga­ben macht1.