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Weltgeschehen

Sonntag, 27. September 2026 · 18:02 Uhr

Schweizer stimmen gegen strengere Neutralitätsauslegung

Eine Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten lehnt die von der SVP initiierte verschärfte Neutralitätsinitiative ab.

Die Schwei­zer Stimm­be­völ­ke­rung hat eine In­itia­ti­ve ab­ge­lehnt, die eine stren­ge­re Aus­le­gung der Neu­tra­li­tät vor­sah235. Die In­itia­ti­ve hätte Sank­ti­o­nen ohne UN-Man­dat ver­bo­ten1. Damit kann die Schweiz wei­ter­hin an ihren Sank­ti­o­nen gegen Russ­land fest­hal­ten3.

Die rechts­po­pu­lis­ti­sche SVP, die die In­itia­ti­ve vor­an­ge­trie­ben hatte, er­litt mit dem Er­geb­nis eine deut­li­che Nie­der­la­ge3. Kom­men­ta­to­ren sehen in dem Aus­gang sogar das Ge­gen­teil des­sen be­wirkt, was die In­itia­ti­ve er­rei­chen woll­te4.

Trotz der Ab­leh­nung gilt der in­ter­na­ti­o­na­le Ruf der Schweiz als an­ge­schla­gen, da die De­bat­te um die Neu­tra­li­tät er­neut Zwei­fel an der au­ßen­po­li­ti­schen Ver­läss­lich­keit des Lan­des ge­weckt habe4. In Russ­land dürf­te das Ab­stim­mungs­er­geb­nis für Ver­stim­mung sor­gen2.