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Wissenschaft

Sonntag, 27. September 2026 · 13:55 Uhr

Uralte Fossilien zeigen Rolle des Sauerstoffs für komplexes Leben

1,7 Milliarden Jahre alte australische Fossilien zeigen, dass frühe komplexe Zellen nur in sauerstoffhaltigen Lebensräumen vorkamen.

For­scher haben in aus­tra­li­schem Ge­stein mehr als 12.000 Fos­si­li­en ent­deckt, die zu den äl­tes­ten be­kann­ten Eu­ka­ryo­ten der Erde zäh­len1. Diese frü­hen kom­ple­xen Zel­len be­sie­del­ten un­ter­schied­li­che Le­bens­räu­me, von Küs­ten­schlick­flä­chen bis zum of­fe­nen Meer, al­ler­dings aus­schließ­lich dort, wo Sau­er­stoff vor­han­den war1. In sau­er­stoff­frei­en Um­ge­bun­gen fan­den sich hin­ge­gen nur ein­fa­che­re Mi­kro­or­ga­nis­men1.

Diese Ver­tei­lung lie­fert einen wich­ti­gen Hin­weis dar­auf, warum kom­ple­xes Leben auf der Erde über­haupt ent­ste­hen konn­te. Die Er­geb­nis­se stüt­zen die An­nah­me, dass Sau­er­stoff eine ent­schei­den­de Vor­aus­set­zung für die Ent­wick­lung kom­ple­xe­rer Zell­struk­tu­ren war1.

Die große Zahl ge­fun­de­ner Fos­si­li­en er­laubt es den For­schern, das Bild frü­her Öko­sys­te­me de­tail­lier­ter als bis­her zu re­kon­stru­ie­ren und die Ver­bin­dung zwi­schen Um­welt­be­din­gun­gen und bio­lo­gi­scher Kom­ple­xi­tät greif­ba­rer zu ma­chen1.